Eine echte Hilfe: Invisalign

BerlinEin gegenüber der Brille ästhetisch sehr wohl sinnvolles und hilfreiches Verfahren ist Invisalign. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Begradigung schiefer Zähne. Wer vielleicht selbst darunter gelitten hat oder jemand in seinem Bekannten hat, der eine Zahnspange tragen muss, der weiß auch um die Kompliziertheit dieses Verfahrens. Nicht dass es sonderlich schwer ist, eine Zahnklammer einzusetzen, das kann jeder Zahnarzt, vielmehr ist das Tragen selbst eine Tortur und man schaut sich, egal ob Jung oder Alt, ungern im Spiegel damit an. Dafür jedoch gibt es mit Invisalign eine geradezu perfekte Lösung. Ich will das mal ein bißchen ausführlicher beleuchten und auch gleich einen Tipp geben, wo man in Berlin die dafür bestmögliche Behandlung erhalten kann. Die Methode dürfte nämlich so gut wie jedem gefallen, der von schiefen Zähnen betroffen ist und es wäre doch verfehlt damit hinter dem Berg zu halten!

Zahnspangen und ihre Geschichte

Wenn in jungen Jahren oder auch im Erwachsenalter hin und wieder der Gang zum Zahnarzt ansteht, fürchten sich viele Menschen nicht nur unbedingt vor dem verhassten Bohren. Nein, es gibt eben auch noch eine viel ungeliebtere Diagnose, die das Tragen einer Zahnspange in Aussicht stellt. Zahnärzte und Kieferorthopäden erkennen Fehlstellungen schon im Ansatz und wer ganz viel Glück hat, kommt vielleicht gerade so noch mit einer Myofunktionellen Therapie davon. Der Physiotherapie verwandt setzt man dabei auf das gezielte Training der Mundmuskulatur und versucht diese durch intensive Kaubewegungen und ähnliches zur Stärkung und damit zur Veränderung anzuregen. Allerdings hilft das nur in wenigen Fällen gegen die Fehlstellungen, für alle anderen gilt: Eine Spange wird unausweichlich zum Einsatz kommen!
Edward H. Angle gilt gemeinhin als Erfinder und Systematiker des Prinzips der Zahnklammer und die von ihm erfundenen Apparaten drückten noch direkt auf die Zahnreihen bis schließlich zur Entlastung der Patienten die Mundmuskulatur zur Hilfe genommen wurde und andere Erfinder entsprechende Apparaturen vorstellten. Besonders bemerkenswert war dabei der Aktivator, der als quasi erstes Modell der direkten Funktionskieferorthopädie gelten mag. Er adressierte an beide Kiefer und ähnliche Geräte wie der Funktionsregler oder der Bionator ergänzten die möglichen Behandlungsmethoden. Das Prinzip blieb freilich mehr oder minder bis heute das gleiche: Über ein Drucksystem wird die Mundmuskulatur zur Verschiebung und damit Begradigung der Zahnreihen genutzt, ein Prozess, der natürlich seine Zeit dauert und besonders in der Pubertät mit ihren Wachstumsschüben sinnvoll erscheint.
Immer wählen die behandelnden Mediziner zwischen flexiblen Platten und fest eingeschraubten Spangen aus, wobei sich die ersteren natürlich einer größeren Beliebtheit erfreuen – doch gerade deshalb eher ungern verordnet werden! Gerade Jugendliche tragen die Spangen selbstverständlich wiederwillig und sie nutzen jede Gelegenheit, um die Gerätschaften herauszunehmen. Damit ist jedoch der ganze Prozess mehr oder weniger sinnlos, denn wie geschildert erreicht nur der permanente Druck das gewünschte Ergebnis! Auch wird die Spange gerne mal „vergessen“, was sich gerade über Nacht fatal auswirken kann. Die Ergebnisse von Monaten können sich dann ganz schnell ins unerwünschte Gegenteil verkehren und so kommt es eben sehr oft zum Einsatz der festen Spangen. Diese sehen aber nunmal richtig böse aus, stellen für die Zahnreinigung nicht die Ideallösung dar und können bei unsachgemäßer Behandlung auch schon mal nachhaltige Schäden am Zahnschmelz anrichten.
Glücklicherweise gibt es deshalb mittlerweile Invisalign und deren geniale Vorteile werde ich nun genau ausführen.

Wissenswertes zu Invisalign

invisalign-berlin-video
Video von http://kieferorthopaede-in-berlin.de

Das größte Problem an der Zahnspange war immer die Optik. Die Träger fürchteten sich oft sogar, in den Spiegel zu schauen und selbst wenn ein paar Hollywoodschauspieler oder einige ausgeflippte japanische Teenies die Klammern mal eine Zeitlang zum Trend ausriefen, taten diese es doch als optionale Alternative, niemals als unausweichliche Pflicht: Es geht für diese sehr wohlhabenden Leute auch anders und sie werden auch garantiert von niemandem ausgelacht! Invisalign hingegen setzt gleich und direkt auf Unsichtbarkeit: Mittels perfekt angepasster Schienen aus dünnen und vor allem durchsichtigem Kunststoff wird die Sichtbarkeit der Spange auf ein Minimum reduziert und es ist so gut wie unmöglich, diese ohne Weiteres wahrzunehmen.
Wer sich dafür entscheidet und den richtigen Kieferorthopäden aufsucht, der bekommt neben einer ausführlichen Erklärung des Verfahrens eine passgenauen Computerabgleich verordnet. Dabei kann der Mediziner genau darstellen, was bei den vorhandenen Fehlstellungen erreicht werden soll und wie lange die einzelnen Phasen dauern werden. Man ist über den Prozess sofort im Bild. Die Schienen selbst werden dann alle zwei Wochen ausgewechselt und je nach Fortschritt wieder in neuer Ausfertigung eingesetzt. Das geht so lange, im höchsten Fall 18 Monate, bis der Erfolg vollständig erreicht ist. Kein Problem für die Träger und ein Segen für Zähne!
Ein konservativer Zahnarzt mag vielleicht darauf verweisen, dass Invisalign herausnehmbar sind und sich damit auch hier die bereits beschriebenen Gefahren der Disziplinlosigkeit einstellen könnten. Abgesehen davon, dass man bei einer herausnehmbaren Spange (und das ermöglicht Invisalign gleich noch zusätzlich) sich hervorragend die Zähne putzen kann und auch beim Essen keine Probleme mit irgendwelchen Resten, die verkleben können, hat, ist das Tragen für die Träger eben viel leichter einzuhalten. Die nötigen 22 Stunden am Tag werden so gut wie immer von selbst eingehalten, denn was man nicht sieht, das ist auch kein Problem! Selbst Kinder und Jugendliche, wie beschrieben nicht gerade die Zuverlässigkeit in Person, werden bei Invisalign sich fast immer korrekt verhalten, weil sie ja keine Schwierigkeiten in der Optik fürchten müssen. Die Spange wird zu einer Art Kleidungsstück, das man eben tragen muss und das nicht weiter auffällt. So profitieren gerade pubertierende Jugendliche von diesem Verfahren, doch sind sie nicht die Einzigen, die dafür in Frage kommen: Jeder ist schließlich geeignet! Das Alter ist nicht wichtig und wenn es sich nicht gerade um die extremste vorstellbare Fehlstellung handelt, lässt sich damit so gut wieder jeder Betroffene schonend behandeln.
Ein kleiner Nachteil mögen die Kosten sein. Wie bei anderen, ästhetisch hochwertigen Eingriffen auch, ist Invisalign mal wieder von der Kasse (zumindest von der gesetzlichen) von der Förderung ausgenommen und die Träger müssen für die Bezahlung selbst aufkommen. Es lohnt sich jedoch wie sonst nirgendwo, denn neben der Effektivität ist es gerade die optische und damit persönlich spürbare Entlastung, die diese Investition so sinnvoll macht.
Interessierte können in Berlin auf Wunsch diese Adresse kontaktieren:

Voslamber Praxis für Kieferorthopädie
Fechnerstraße 23
10717 Berlin
030 809080400

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